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PCOS (polyzystisches Ovarialsyndrom) und Fruchtbarkeit

Das PCOS ist die häufigste Ursache für Unfruchtbarkeit durch ausbleibenden Eisprung. Es ist auch eine der Situationen, in denen eine Behandlung am häufigsten etwas verändert.

Wie viele Menschen sind betroffen

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation betrifft das polyzystische Ovarialsyndrom etwa 8 bis 13 % der Frauen im gebärfähigen Alter, wobei ein Großteil der Fälle nicht diagnostiziert wird. Es ist die häufigste Ursache für Unfruchtbarkeit durch Anovulation, also das Ausbleiben des Eisprungs.

Die typischen Symptome

Das Erscheinungsbild variiert von Person zu Person. Die am häufigsten festgestellten Merkmale sind:

  • unregelmäßige, sehr lange oder ausbleibende Zyklen,
  • Anzeichen für einen Androgenüberschuss: anhaltende Akne, übermäßige Behaarung, Haarausfall,
  • eine Insulinresistenz, manchmal mit einer schwer kontrollierbaren Gewichtszunahme verbunden,
  • ein polyzystisches Erscheinungsbild der Eierstöcke im Ultraschall, das für die Diagnose weder erforderlich noch ausreichend ist.

Warum PCOS die Empfängnis erschwert

Das hormonelle Ungleichgewicht stört die Reifung der Follikel: Der Eisprung wird unregelmäßig oder bleibt aus. Ohne Eisprung steht keine Eizelle zur Verfügung, was die manchmal erhebliche Verlängerung der Zeit bis zur Empfängnis erklärt.

Die Insulinresistenz spielt eine verschlimmernde Rolle, indem sie dieses hormonelle Ungleichgewicht aufrechterhält.

Kein unabänderliches Schicksal

Viele Frauen mit PCOS werden schwanger, spontan oder mit medizinischer Unterstützung. Die Behandlung beruht auf ärztlicher Betreuung, gegebenenfalls einer Auslösung des Eisprungs, sowie auf Anpassungen des Lebensstils – regelmäßige körperliche Aktivität, ausgewogene Ernährung, Gewichtsmanagement bei Übergewicht –, die die Regelmäßigkeit des Eisprungs häufig verbessern.

Diese Anpassungen ergänzen die ärztliche Betreuung, ersetzen sie aber niemals.

Die Diagnose bleibt einem Arzt vorbehalten

Die Diagnose beruht auf einer Kombination klinischer, biologischer und sonografischer Kriterien, die von einer Fachperson beurteilt werden. Kein Element dieser Seite ermöglicht eine Selbstdiagnose eines PCOS, und viele unterschiedliche Ursachen können unregelmäßige Zyklen oder Akne erklären.

Zu kennende Einflussfaktoren und Lebensstilfaktoren

Der Fragebogen erfasst Ihre alltäglichen Einflussfaktoren, einschließlich der lebensstilbedingten. Er diagnostiziert kein Syndrom.

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Die Aufnahme eines Faktors bedeutet nicht, dass er Unfruchtbarkeit verursacht: Er gehört je nach Evidenzgrad zu den zu beobachtenden Aspekten.

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Inhalt zuletzt aktualisiert: 14. September 2026