Intrauterinpessar (Spirale) — freigesetzte Substanzen
Intrauterinpessar (Kupfer- oder Hormonspirale)
Evidenzgrad : Gesichert Medikamente & BehandlungenMechanismus : Medikamentenbelastung
🟢 Ein Zusammenhang mit der Fruchtbarkeit ist durch zahlreiche, übereinstimmende Studien am Menschen belegt und von Gesundheitsbehörden anerkannt.
- Wo man es findet
- Kupferspirale (setzt kontinuierlich Kupferionen frei) oder Hormonspirale (gibt lokal ein synthetisches Gestagen, Levonorgestrel, ab).
- Vermuteter Mechanismus
- Die Kupferspirale verursacht eine lokale Entzündung der Gebärmutterschleimhaut und eine kontinuierliche Freisetzung von Kupferionen; die Hormonspirale gibt ein Gestagen direkt in die Gebärmutter ab. In beiden Fällen kehrt die Fruchtbarkeit nach Entfernung schnell zurück.
- Alternative Maßnahme
- Keine Maßnahme nötig, wenn das Mittel gut vertragen wird; bei ausgeprägten Effekten (sehr starke Blutungen, Schmerzen) mit der Gynäkologin oder dem Gynäkologen sprechen.
- Quelle
- Gynäkologische Literatur zu Kupfer-/Hormonspiralen und Rückkehr der Fruchtbarkeit.
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Zum FragebogenVerwandte Faktoren
Die Aufnahme eines Faktors bedeutet nicht, dass er Unfruchtbarkeit verursacht: Er gehört je nach Evidenzgrad zu den zu beobachtenden Aspekten.
Inhalt zuletzt aktualisiert: 14. September 2026