Menstruationsprodukte (Tampons, Binden, Slipeinlagen)
Herstellungsrückstände (Dioxine, Glyphosat, Phthalate)
Evidenzgrad : Unbestätigte Behauptung BadezimmerMechanismus : Belastung durch hormonelle Störungen
⚪ Eine Behauptung kursiert (soziale Medien, Marketing), wird aber von verfügbaren Studien nicht bestätigt oder sogar widerlegt.
- Wo man es findet
- Einweg-Tampons, Damenbinden und Slipeinlagen.
- Vermuteter Mechanismus
- ANSES und die DGCCRF (französische Verbraucherschutzbehörde) (2018) testeten mehrere Produkte und fanden Spuren von Dioxinen, Furanen, Glyphosat/AMPA, Phthalaten und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, in nahezu allen Fällen jedoch unterhalb der Quantifizierungsgrenze. ANSES kommt ausdrücklich zu dem Schluss, dass kein chemisches Risiko durch die Verwendung dieser Produkte besteht, empfiehlt Herstellern jedoch vorsorglich, die Anzahl der nachgewiesenen Substanzen zu reduzieren. Das toxische Schocksyndrom (verbunden mit Staphylococcus aureus, bei zu langem Tragen) ist ein reales, aber infektiöses und kein chemisches Risiko und steht nicht im Zusammenhang mit Fertilität.
- Alternative Maßnahme
- Nach aktuellem Kenntnisstand ist auf chemischer Ebene keine Maßnahme nötig; die empfohlene Tragedauer (unter 8 Stunden) einzuhalten bleibt unabhängig von diesem Faktor für das Infektionsrisiko relevant.
- Quelle
- ANSES, Sicherheitsbewertung von Produkten für die weibliche Hygiene (Juli 2018); DGCCRF, Analysen von Tampons/Binden/Slipeinlagen.
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Zum FragebogenVerwandte Faktoren
Die Aufnahme eines Faktors bedeutet nicht, dass er Unfruchtbarkeit verursacht: Er gehört je nach Evidenzgrad zu den zu beobachtenden Aspekten.
Inhalt zuletzt aktualisiert: 14. September 2026