Ein Aufklärungstool, kein Ersatz für ärztlichen Rat

Exposition & Fertilité

Nanopartikel in Lebensmitteln (Titandioxid E171)

Nanopartikulärer Zusatzstoff

Evidenzgrad : Wahrscheinlich Snacks & FertiggerichteMechanismus : Ernährungs-/Entzündungsbelastung

🟡 Mehrere Humanstudien weisen in dieselbe Richtung, mit einem plausiblen biologischen Mechanismus, aber die Beweise sind noch nicht endgültig.

Wo man es findet
In Frankreich seit 2020 und in der gesamten EU seit 2022 in Lebensmitteln verboten, aber noch in illegal importierten Produkten zu finden (Süßwaren, industrielles Gebäck); in einigen Arzneimitteln und Kosmetika weiterhin erlaubt.
Vermuteter Mechanismus
Nanopartikel (unter 100 nm) dringen leichter in den Körper ein; Tierstudien haben eine Plazentapassage gezeigt, was zu einem Vorsorgeverbot führte — die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) kann keine sichere Tagesdosis festlegen.
Alternative Maßnahme
Zutatenlisten (E171 oder Titandioxid) bei Produkten prüfen, die von außerhalb der EU importiert werden; das europäische Verbot hat die Belastung seit 2022 stark verringert.
Quelle
EFSA 2021; ANSES 2019; INRAE-Studie (Bettini et al., NANOGUT); INRAE ASIRPA 2025.

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Inhalt zuletzt aktualisiert: 14. September 2026