Ein Aufklärungstool, kein Ersatz für ärztlichen Rat

Exposition & Fertilité

Plastik(PET)-Wasserflaschen

Einweg-Kunststoffbehälter

Evidenzgrad : Wahrscheinlich TrinkwasserMechanismus : Belastung durch hormonelle Störungen

🟡 Mehrere Humanstudien weisen in dieselbe Richtung, mit einem plausiblen biologischen Mechanismus, aber die Beweise sind noch nicht endgültig.

Wo man es findet
Wasser in Plastikflaschen, besonders bei Lagerung in Hitze (Auto, Sonne) oder bei Wiederverwendung einer Flasche.
Vermuteter Mechanismus
Migration von Mikroplastik (nachgewiesen in 93 % der getesteten Flaschen, etwa 325 Partikel/L, mehr als Leitungswasser), Antimon und Acetaldehyd, verstärkt durch Hitze. Das Vorhandensein von Phthalaten oder Bisphenol A (BPA) bleibt umstritten: manche Studien weisen sie nach, während die ANSES-Untersuchung von 2013 an 50 Marken keine fand, da die Standard-PET-Formulierung sie nicht enthält.
Alternative Maßnahme
Eine Glas- oder Edelstahlflasche verwenden; Plastikflaschen nicht in der Sonne oder im Auto liegen lassen; eine Plastikflasche nicht länger als einige Tage wiederverwenden.
Quelle
Orb Media / Sherri Mason 2018; ANSES 2013 (BPA); oben zitierte widersprüchliche Literatur.

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Verwandte Faktoren

Die Aufnahme eines Faktors bedeutet nicht, dass er Unfruchtbarkeit verursacht: Er gehört je nach Evidenzgrad zu den zu beobachtenden Aspekten.

Inhalt zuletzt aktualisiert: 14. September 2026